Das Tüpfelchen auf dem i: Wir haben einen neuen Füller gekauft

Mein alter Spruch: Im Keller ist nix mehr drin. Verbesserungen sind nur im Weingarten möglich. Und jetzt das: wir haben eine neue Füllmaschine gekauft. Warum?

Je weniger man im Keller tut, desto mehr ist von den Trauben zu schmecken. Deshalb soll der Wein gar nicht bemerken, dass er abgefüllt wird. Und das geht so:

Die Flaschen werden vor der Abfüllung evakuiert und mit Stickstoff gefüllt, sodass der Wein ohne Sauerstoffkontakt in die Flasche rinnt. Auch in der Füllmaschine selbst wird der Wein mit Stickstoff abgedeckt. Die Folge: weniger Schwefelbedarf und keine Oxidation der Weinaromen.

Außerdem arbeitet der neue Füller ohne Unterdruck: Der Wein rinnt allein durch den Höhenunterschied von einigen Zentimetern vom Füller in die Flasche. Schonender geht nicht! Die Weinaromen bleiben im Wein.

Der Füller kann natürlich noch viel mehr, aber das erklären wir technikaffinen Weintrinkern gerne in der Abfüllhalle.

Alle 2014er Weine werden bzw. wurden bereits mit dem neuen Füller abgefüllt.